Darf man ein stolzer Deutscher sein?

Deutsche Köstlichkeiten

Nie war ich an politischen Themen interessiert oder fühlte mich zu irgendeiner Gruppierung hingezogen. Ich habe mich einerseits für Toleranz und das „bunte Deutschland“ eingesetzt, konnte aber auch immer in gewisser Weise nachvollziehen, warum beispielsweise einige ältere Menschen in meinem Umfeld große Angst vor dem Zusammenleben mit Ausländern haben.

Trotzdem habe ich es gehasst, wenn jemand sagte „scheiß Ausländer, Türken, Neger“ oder was auch immer. Ich habe den Dialog gesucht und den Leuten meine Meinung gesagt, und die war eindeutig eher links als rechts. Radikal war ich jedoch nie, sondern immer friedlich und bestimmend. Schmierereien an Bushaltestellen verursachen, auf Demos Parolen krakeelen, Skinheads mit Eiern bewerfen und solche Sachen passen nicht in mein Weltbild. Ich war immer der Meinung es gibt andere Lösungen.

Als (noch nicht) stolzer Deutscher im Ausland

Dann war da eine Zeit, in der ich viel reiste. Zunächst durch die wunderschönen Länder Europas, später dann auch wesentlich weiter weg. Wer viel reist, kann sicherlich ein Lied davon singen, wie oft man als Deutscher immer wieder mit Hitler, den Nazis und dem Rassismus in Verbindung gebracht wird. Ob im ernsthaften Gespräch oder in lockerer Runde, irgendwann fällt immer mal wieder ein spaßiges „Heil Hitler“ oder irgendein Witz über Juden. Und die Leute meinen das ja wirklich oft nicht böse oder wissen nicht, wie man das aus Sicht eines Deutschen wahrnimmt.

Nun, in diesem Fall war ich damals noch der typisch verklemmte Kuschel-Deutsche mit dem systematisch angelernten schlechten Gewissen gegenüber weniger entwickelten Ländern. Es war mir unangenehm. Ich schämte mich für mein eigenes Land, welches angeblich nur aufgrund der Ausbeutung ärmerer Länder oder durch die Hilfe türkischer Gastarbeiter zum Erfolg gekommen ist.

Aber das ist ja auch klar. Mein Leben lang hörte ich: „lass das Wasser nicht laufen, in Afrika gibt es kein Wasser“ oder „iss auf, in Afrika verhungern die Kinder“ oder auch „wir müssen uns schämen für das, was damals war“…. Ich wollte einfach ein guter Mensch sein.

Bis Ende 2015 lebte ich mit dieser „sanften linken Gesinnung“ mein ohnehin schon recht aufregendes Leben, war aber nicht wirklich politisch interessiert. Ich wusste also rein gar nichts über irgendwelche politischen Pläne, Hintergründe und Fakten, die mir mittlerweile absolut erleuchtend erscheinen.

Ein Wandel erfolgte mit der Flüchtlingskrise

Dann begann plötzlich die Flüchtlingskrise und der Einmarsch von Millionen „Hilfesuchenden“ in Deutschland. Ganz am Anfang war ich noch guter Dinge und verfolgte naiv eine Pressemeldung darüber, dass so viele Fachkräfte unter den Flüchtlingen seien. Ich ging also zum nächsten Asylantenheim in meiner Stadt und wollte mir 1-2 Experten in mein Unternehmen holen, die dann einen richtig guten Job bekommen hätten.
Was ich dort erlebte, war auf Deutsch gesagt „unter aller Sau“. Von Fachkräften keine Spur, stattdessen massenhaft alberne junge Männer, die nicht mal Englisch sprechen konnten. Der Hausmeister erzählte mir noch von einigen deftigen Erlebnissen mit seinen Schützlingen und zeigte mir die Sanitäranlagen. Prost Mahlzeit, auf weitere Details verzichte ich an dieser Stelle.

Nachdem der Versuch gescheitert war, Fachkräfte zu engagieren, versuchte ich weiterhin ein guter Mensch zu sein. Und so suchte ich Kontakt zu den „Hilfesuchenden“ wann immer ich sie zu Gesicht bekam. Einige nahm ich beim Trampen mit, andere sprach ich beim Gassi gehen an. Ein Trampling wollte weiter nach Schweden. „Ihr habt nicht genügend hübsche blonde Frauen in Deutschland“, so hieß es. Die Flüchtlinge bei mir in der Nachbarschaft hatten permanent Probleme mit meinem Hund, konnten ihm aber auch nicht einfach aus dem Weg gehen. Ständig musste ich damit rechnen, dass einer dieser Deppen wieder mal meint, den Hund ärgern zu müssen und dieser eventuell auch mal zubeißt. Nun ja, heute sind wir schlauer und wissen ja: Moslems und Araber mögen meist keine Hunde.

Wo sind die Fachkräfte?

Ich begann, irgendwann zur besinnlichen Zeit im Winter 2015/16, die ganze Sache zu hinterfragen. Warum werden die Grenzen nicht dichtgemacht? Warum wollen alle nach Deutschland? Wird das wirklich gut gehen mit so vielen Einwanderern? Wo sind die Fachkräfte? Wo sind die ganzen Syrer? Ich sehe irgendwie mehr Pakistaner und Marokkaner als Syrer! Mir begann zu dämmern, dass hier irgendein Plan durchgeführt wird. Das kann nicht alles nur ein „Zufall“ sein. Und ich beschloss, mich mit der modernen Politik zu beschäftigen und aus der Geschichte zu lernen.

Welcome Refugees? WTF!?

Die heute fatalen Verhältnisse in ganz Europa, konnte ich daher schon nach kurzer Zeit mehr oder weniger voraussehen. Es ist mir ein absolutes Rätsel, wieso die große Mehrheit bis heute nicht versteht, was da passiert. Bewusst wird eine große Anzahl ungebildeter, junger Männer unter ein Volk gemischt, welches zuvor jahrzehntelang für seine eigene Verblödung GEZ gezahlt hat, und zu großen Teile nur noch aus 40+ Singles besteht. Das muss man sich mal vorstellen! Wie unterfickt muss man denn sein, um sich mit 40 Jahren an den Münchner HBF zu stellen und mit Teddybären und Keksen zu werfen? Sorry aber der musste raus.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema…

Klassische Deutsche Werte

Nun, als ich Anfang 2016 die Schnauze voll hatte, bin ich kurzerhand ausgewandert. Wohin spielt keine Rolle, jedenfalls sehr weit weg. Hier in meinem neuen Lebensraum kann ich mit allen Menschen völlig unproblematisch über das Thema reden. Ich kann sagen was ich denke und werde trotzdem als Deutscher geschätzt. Die Menschen mögen gern mit mir zusammenarbeiten, Geschäfte machen oder Bier trinken. Warum ist das so? Ich habe es nach mehr als einem Jahr im Ausland, durch zahlreiche interkulturelle Gespräche erfahren. Der Deutsche gilt im allgemeinen als zuverlässig, loyal, intelligent, gut gebildet, schnell und sauber. Es gibt unzählige weitere Eigenschaften, die das Deutsche Volk einzigartig und stark machen. Es ist nicht nur der Import von Kleidung aus Indien, oder der türkische Arbeiter der Deutschland zum Wohlstand verholfen hat, sondern die starke Deutsche Kultur, das Bildungssystem und die eigene Wirtschaftskraft.

Achtung Deutsche Backpacker!

Wenn ich dann manchmal diese jungen Backpacker-Touristen aus Deutschland treffe oder sehe, mit ihrer völlig verstrahlten Weltanschauung. Denen tut jeder hier leid, ständig haben sie dieses übertriebene schlechte Gewissen und tun so, als müssten sie der ganzen Welt etwas zurückgeben. Das Thema des Artikels kann man mit jungen Deutschen nicht besprechen. Die weichen aus, oder sind grundsätzlich empört, sobald man die aktuelle Lage im Land etwas schärfer kritisiert. Sie identifizieren sich eben nicht mehr mit Deutschland.

Andere Länder, andere Sitten

Wie ich mittlerweile lernen durfte, sind die Menschen in den meisten anderen Ländern stolz auf Ihr Land, und sei es die allerletzte Bananenrepublik. Notfalls ist man eben stolz auf gar nichts oder auf seine Bananenpalme die 5 Meter hoch ist.

Nur wir Deutschen dürfen nicht stolz sein? Klar auf den Fußball, den Volkswagen und das Bier natürlich schon. Aber die Kultur? Geht gar nicht! So denken zumindest die Linken Bazillen, die jetzt ja schon anfangen Großstädte auseinanderzunehmen.

Mein Fazit

Ich bin ein stolzer Deutscher, weil ich gelernt habe auf eigenen Beinen zu stehen und etwas zu erwirtschaften. Weil ich eine exzellente Bildung genossen habe, einen echten Handwerksberuf lernen durfte der weltweit anerkannt wird. Weil ich weiß was Zuverlässigkeit und Präzision bedeutet und ich mit einer gesunden Toleranz großgeworden bin, die sich aber nun leider zum Nachteil für mein Volk entwickelt hat.

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Otto ist wie du und ich. Ein Mensch aus Fleisch und Knochen. Und mit einer Meinung, die er sich nicht verbieten lässt. Du kannst Otto nicht in die Fresse hauen, wenn dir danach ist, denn so lang sind deine Arme nicht.

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